Elon Musk stellt eine verbotene Frage

Dienstag, 29. Mai 2018 , von Freeman um 09:00

Wir kennen Elon Musk als eine schillernde Persönlichkeit mit grossen Ideen, als Unternehmer und Investor. Er ist durch seine Beteiligung an der Gründung des Online-Bezahlsystems PayPal sowie mit dem privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX und dem Elektroautohersteller Tesla bekannt geworden.

 

Schon länger liegt er im Streit mit den Konzern-Medien der USA, die ihn seiner Meinung nach unfair behandeln, also Unwahrheiten berichten. Der Streit hat in eine persönliche Auseinandersetzung mit Journalisten über Twitter ausgeartet und er schrieb:

Ihr versteht den Hauptpunkt nicht und lebt in einer Blase von selbstgerechter Heiligkeit. Die Öffentlichkeit vertraut Euch nicht. Das war *vor* der letzten Wahl und wurde danach nur schlimmer. Ihr glaubt mir nicht? Führt eine eigene Umfrage durch …„.

Danach hat Musk eine Frage gezwitschert, die absolut tabu ist und die man nicht stellen darf: „Wem denkt ihr *gehört* die Presse? Hallo.

 

Elon Musk

 

Mit dieser Frage, wem die Medien in den USA gehören, hat er einen Sturm auf Twitter ausgelöst, denn die Frage wurde sofort als „antisemitisch“ ausgelegt.

Dabei, diese Reaktion beweist eigentlich und beantwortet bereits die Frage, wem die Medien gehören, wenn man deshalb als Antisemit bezeichnet wird und die Empörung so gross ist.

Musk hat nichts behauptet, sondern nur gefragt, und schon fällt ein tonnenschwerer Misthaufen auf ihn drauf, um ihn platt zu machen.

Aber lassen wir doch jemanden die Frage beantworten, den man nicht als „Antisemiten“ hinstellen kann.

Hier ist meine Übersetzung eines Artikels, der am 1. Juli 2012 in der israelischen Zeitung „Times of Israel“ erschienen ist.

Der Artikel hat die Überschrift:

„Jews DO control the media“

„Die Juden kontrollieren die Medien“.

Er wurde später aus dem Archiv der Zeitung gelöscht und ist schon lange nicht mehr auffindbar.

Die israelischen Medien berichten oft die Wahrheit über sich selber, aber das war wohl zu viel.

Nur wenn man mit der Wayback-Machine ins Internet-Archiv geht (13. Januar 2013), findet man eine Kopie des Artikels …

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Wir Juden sind eine lustige Rasse. Wir lieben es, mit jedem jüdischen Schauspieler anzugeben. Manchmal behaupten wir sogar, ein Schauspieler sei jüdisch, nur weil wir ihn so mögen, dass wir denken, dass er es verdient, in unserem Team zu sein. Wir prahlen mit jüdischen Autoren, jüdischen Politikern, jüdischen Regisseuren. Jedes Mal, wenn jemand einen Film oder ein Buch oder ein Kunstwerk erwähnt, sagen wir unweigerlich etwas wie „Wussten Sie, dass er Jude war?“ So funktionieren wir.

Wir sind eine getriebene Gruppe, nicht nur in Bezug auf die Kunstwelt. Wir haben zum Beispiel die AIPAC, die im Wesentlichen nur dafür konstruiert wurde, die Agenda in Washington DC voranzutreiben. Und es gelingt bewundernswert. Und wir prahlen damit. Es ist genau das, was wir machen.

Aber der lustige Teil ist, wenn irgendein Antisemit oder Antiisraeli Dinge von sich gibt, wie: „Die Juden kontrollieren die Medien!“ und „Die Juden kontrollieren Washington!“

Plötzlich sind wir in Aufruhr. Wir machen riesige Kampagnen, um diese Leute zu Fall zu bringen. Wir tun was wir können, um sie arbeitslos zu machen. Wir veröffentlichen Artikel. Wir haben ganze Organisationen geschaffen, die existieren, nur um jedem zu sagen, dass die Juden nichts kontrollieren. Nein, wir kontrollieren nicht die Medien, wir haben in DC keinen Einfluss mehr als irgendjemand sonst. Nein, nein, nein, wir schwören: Wir sind wie alle anderen auch!

Versteht sonst jemand (der kein Fanatiker ist) die Ironie?

Seien wir ehrlich zu uns selbst, hier, meine jüdischen Genossen. Wir kontrollieren die Medien. Wir haben so viele Jungs in den Büros der grossen Filmproduktionsfirmen, es ist fast obszön. Fast jeder Film oder jede Fernsehshow, ob „Tropic Thunder“ oder „Curb Your Enthusiasm“, ist voller Schauspieler, Regisseure und Autoren, die jüdisch sind. Wussten Sie, dass alle acht grossen Filmstudios von Juden geleitet werden?

Aber das ist nicht alles. Wir kontrollieren auch die Werbung, die in diesen TV-Shows geschaltet werden.

Und nicht zu vergessen AIPAC, der Lieblings-Boxsack jedes Antisemiten. Wir sprechen von einer Organisation, die praktisch den Ältesten von Zion entspricht. Ich werde nie vergessen, als ich in der israelischen Interessenvertretung an der Universität involviert und auf einer der vielen AIPAC-Versammlungen war. Ein Mann stand buchstäblich vor uns und erzählte uns, dass ihr ganzes Ziel darin bestünde, nur mit den Top-50-Schulabgängern zu arbeiten, weil sie schliesslich die Leute sein würden, die Veränderungen in der Regierung vornehmen. Hier bin ich, ein idealistischer kleiner Junge, der zu einer der unteren 50 Schulen (ASU) geht, der einiges an Basisvertretung tun will, und diese Typen sprechen buchstäblich davon, die Regierung zu infiltrieren. Heftig.

Jetzt weiss ich, was jeder sagen wird. Dass jeder versucht Lobbyarbeit zu leisten. Jede Minderheit und jede Mehrheitsgruppe. Dass jede Gruppe einige erfolgreiche Schauspieler und Regisseure hat. Aber das ist ein weiter Weg von der Aussage, dass wir Hollywood und die Madison Avenue betreiben. Dass die Mel Gibsons der Welt zu Recht sagen, dass wir bewusst unsere Macht nutzen, um die Welt zu erobern. Dass wir eine verrückte Verschwörung am laufen haben.

Okay. Fein. Einiges davon ist ein verrücktes Gequatsche.

Aber schauen wir uns das ein bisschen genauer an.

Vielleicht ist es wahr: Alle lobbyieren. Vielleicht stimmt es, dass es Schauspieler jeder Ethnie da draussen gibt. Aber kommt schon. Wir sind diejenigen, die ständig mit diesem Zeug prahlen. Können wir nicht zugeben, dass wir unglaublich erfolgreich sind? Können wir es nicht der Welt sagen?

Ich werde meine Theorie dafür wiedergeben, warum Juden nicht über ihre Kontrolle über die Medien sprechen wollen.

Vor allem, so gern Juden zugeben, dass so viele von ihnen erfolgreich sind und dass so viele von ihnen so viel erreicht haben, hassen sie es zuzugeben, dass es damit zu tun hat, dass sie Juden sind. Vielleicht werden sie zugeben, dass es etwas mit der jüdischen Erfahrung zu tun hat. Aber wie viele Juden werden zugeben, dass von jedem Einzelnen etwas inhärent ist, das ihnen hilft, erstaunliche Dinge zu vollbringen?

Der Vorsitzende der ADL, Abe Foxman, wurde in einem grossartigen Artikel über das Thema interviewt und er sagte, dass er „es vorziehen würde, dass die Leute sagen, dass viele Führungskräfte in der Branche zufällig Juden sind.“ Das fasst die Parteilinie zusammen.

Die Wahrheit ist, die Antisemiten haben es richtig verstanden. Wir Juden haben etwas in jedem von uns eingepflanzt, das uns von jeder Gruppe auf der Welt vollkommen unterscheidet. Wir sprechen von einer Gruppe von Menschen, die gerade in Todeslager gesteckt wurden, Pogrome ertragen mussten und ihre ganze Familie dezimiert wurde. Und dann kamen sie nach Amerika, der eine Ort, an dem sie wirklich so viel Macht haben konnten, wie sie wollten, und plötzlich übernehmen sie es. Bitte erzählt mir nicht, dass irgendeine andere Gruppe auf der Welt das jemals getan hat. Nur die Juden. Und wir haben es schon einmal gemacht. Deshalb wurden die Juden in Ägypten versklavt. Wir waren zu erfolgreich. Sieh dir die Torah an – dort steht es drin. Und wir haben es auch in Deutschland gemacht.

Diese Fähigkeit zum Erfolg, dieser innere Antrieb, kommt nicht von den Jahren der Erziehung oder irgendeiner anderen Art von bedingten Faktoren, sondern von dem inneren Funken in jedem Juden.

Nun, der Grund warum Gruppen wie die ADL und die AIPAC es hassen das zuzugeben ist, weil sie vor allem säkulare Organisationen sind. Ihr ganzes Programm soll beweisen, dass jeder Jude der gleiche ist wie jeder andere Mensch auf der Welt. Ich kann mir keine hanebüchene Agenda vorstellen. Nein, wir sind anders. Wir sind etwas Besonderes.

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Der in Israel geborene bekannte jüdische Jazz-Musiker und gleichzeitig Buchautor und Kritiker des Zionismus, Gilad Azmon, sagt:

Jewish Power is the power to silence criticism of Jewish Power„.

Die jüdische Macht ist die Macht, die Kritik an der jüdischen Macht zum Schweigen zu bringen„.

Übrigens, der Vorname von Musk, ELON, ist jüdisch und bedeutet auf Hebräisch, „Baum“ oder „Eiche“.

Letzte Woche erklärte Musk den Medien den Krieg und verpflichtete sich, eine Website zu starten, auf der die Glaubwürdigkeit von Journalisten, Redakteuren und Publikationen bewertet werden kann.

Der Geschäftsmann plant, das neue Projekt „Prawda“ – das russische Wort für „Wahrheit“ und den Titel der ehemaligen offiziellen Zeitung der Kommunistischen Partei der Sowjetunion – zu nennen.

Er entschied sich schliesslich für den Domain-Namen „Pravduh.com“.








Autor: endederluege

Hier stehe ich, Henry Hafenmayer, ehemaliger deutscher Lokführer. Ich kann dem Völkermord an meinem Volk nicht mehr tatenlos zusehen. Ich tue meine Pflicht. Ich tue was ich kann.

5 Kommentare zu „Elon Musk stellt eine verbotene Frage“

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